Meditation als Anker in unruhigen Zeiten.

Und da war sie plötzlich: diese Ruhe. Dieses „Nichts“, in dem gleichzeitig alles ist. Wenn du dich jetzt fragst, was ich meine, dann kann ich dir freudig verkünden: Das ist der Zustand, den du während einer Meditation erreichst. Wie geil ist das denn bitte?

Als ich 20 Jahre alt war, hatte ich meine erste Panikattacke. Zitternd lag ich nachts in meinem Bett, mein Papa hielt meine Hand. Keiner von uns konnte in dem Moment erklären, was da gerade passiert, aber man konnte sehen, das war pure Angst, die mir regelrecht ins Gesicht geschrieben stand. Wir haben klassische Musik gehört, gewartet, bis die Attacke vorüber war. Meistens wurde das Gefühl nach einer Weile schwächer und ich schlief ein. Am Morgen danach fühlte ich mich ausgelaugt und hatte Angst vor der nächsten Nacht.

Was damals passierte, konnte ich nicht benennen, aber es war eigentlich total plausibel: Energie, die sich in meinem Körper angesammelt hatte, und Emotionen wie Angst, Scham oder Ohnmacht suchten sich ihren eigenen Weg. Energie ist immer in Bewegung! Und wenn wir unseren Gefühlen nicht frühzeitig Raum geben, macht es der Körper irgendwann selbst, leider oft auf die unschönste Art und Weise…

Aber zum Glück hat mich schon damals ein Gedanke durch diese Zeit getragen, der mir die Kraft gab, das alles zu überstehen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen: „Ich werde immer nach einer Lösung für das Problem suchen, denn es gibt immer eine!“ Klingt simpel, ist es auch, aber der tiefe Glaube daran war der Schlüssel, der mich aus dieser dunklen Phase geholt hat.

Nach einer Empfehlung meiner Tante bin ich auf Laura Malina Seiler gestoßen, meine Retterin in dieser Zeit. Sie hat mir durch ihre geführten Meditationen den Spaß und die Leichtigkeit an Spiritualität gezeigt.

Ich begann also mit geführten Meditationen. Jeden Tag habe ich meditiert. Mal waren es 5 Minuten mal 20 Minuten. Ich habe positive innere Reisen gemacht, angefangen, mir mit Hilfe meines dritten Auges paradiesische, heilende Orte vorzustellen, an die ich immer wieder zurückkehren konnte. Und das Beste: das alles gibt’s auch TO GO, egal wo du bist , dein innerer Safespace ist immer dabei.

Mein Nervensystem hat das übrigens auch geliebt! Das könnt ihr mir glauben.

Durch Meditation habe ich gelernt, meine Gedanken zu beobachten, meine Gehirnwellen zu verändern und in einen tiefen Zustand der Ruhe zu kommen. Die lauten, chaotischen Gedanken verschwanden und wurden zu Licht und Klarheit. Ich habe verstanden: Die ganze Ruhe war schon immer in mir, ich musste sie nur aktivieren, indem ich nichts tat und nichts dachte.

Wie genial ist das denn? Klar, am Anfang schweifen deine Gedanken ständig ab, man muss lernen sich auf den eigenen Körper zu konzentrieren und bewusst zu werden. Aber es lohnt sich so unglaublich. Und das Beste du muss das alles nicht alleine lernen!

Auf Youtube, in Podcasts oder Online Kursen kannst du das alles mit Hilfe von Profis lernen und meistens sogar kostenlos!

Wenn du Lust hast, Meditation für Einsteiger zu lernen, dann schau gern mal in meinen Artikel „Anfänger-Meditationen“ rein, da zeige ich dir die einfachsten Methoden.

Zurück
Zurück

Der erste Schritte aus deiner Angst!